Die Fachstelle für Psychiatrische Rehabilitation
«In Anbetracht der wohl auch künftig vorhandenen Vorurteile gegenüber psychisch Kranken, der mangelnden Bereitschaft der Gesunden, sich mit eigenen psychischen Defiziten auseinanderzusetzen, der geringen Zusammenarbeit zwischen IV-Stellen, Eingliederungsstellen und psychiatrischen Fachpersonen und/sowie der stagnierenden Entwicklung des psychiatrisch-rehabilitativen Fachs muss man übersteigerten Erwartungen an die neuen Eingliederungsmassnahmen der jüngsten IV-Revision mit Vorsicht begegnen. Die besten Massnahmen ersetzen weder die offene, echte und gute Beziehung zu einem psychisch erkrankten Arbeitnehmer bzw. einer Arbeitnehmerin, noch das Bewusstsein für die eigenen psychischen Probleme.»
Niklas Baer
Leiter Fachstelle für Psychiatrische Rehabilitation
Mit der steigenden Anzahl aus psychischen Gründen invalidisierter Menschen wächst der Stellenwert der Arbeits-, Wohn- und Sozialrehabilitation. In Zusammenarbeit mit den Fachleuten in der Praxis, mit Institutionen und mit den Behörden in der Region und auch mit nationalen Organisationen setzt sich die Fachstelle für Psychiatrische Rehabilitation (FPR) für den Arbeitsplatzerhalt und die Reintegration von psychisch kranken Personen ein.

